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Für Arzt-, Zahnarzt- und Therapiepraxen

Liquiditätsplanung für Arzt- und Zahnarztpraxen

Die Praxis ist voll, das Honorar kommt trotzdem in Etappen: Abschläge der KV, Restzahlungen Monate später, Privatabrechnung mit eigenem Takt. Dazu Praxiskredit und Steuervorauszahlungen im Quartal.

Praxen planen ihre Liquidität am besten getrennt nach Zahlungsquellen: KV-Abschläge monatlich, Restzahlungen im Monat des tatsächlichen Eingangs, Privat- und Selbstzahlerumsätze nach Zahlungseingang. Die Einkommensteuer-Vorauszahlungen im März, Juni, September und Dezember gehören als eigene Zeile in den Plan, weil sie die Quartalsmonate oft ins Minus drücken.

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Vorschau der Vorlage Liquiditätsplanung 12 Monate

Kennen Sie das?

Honorar in Etappen

Abschläge decken die laufenden Kosten, die Restzahlung für ein Quartal kommt deutlich später. Wer mit dem vollen Quartalshonorar rechnet, plant zu früh mit Geld.

Steuervorauszahlungen

Die Einkommensteuer-Vorauszahlungen fallen zum 10. März, Juni, September und Dezember an und sind bei gut laufenden Praxen hohe Einzelbeträge.

Praxisübernahme finanziert

Tilgung und Zinsen für Übernahme und Geräte laufen fest, unabhängig davon, wann die Honorare eingehen.

Rechenbeispiel

Beispiel: Einzelpraxis im ersten Quartal (Beträge in Euro)
JanuarFebruarMärzApril
KV-Abschlag22.00022.00022.00022.000
KV-Restzahlung früheres Quartal–––18.000
Privatpatienten und Selbstzahler9.0008.00010.0009.000
Personal−16.000−16.000−16.000−16.000
Miete, Labor, Material, Sonstiges−10.500−10.500−10.500−10.500
Praxiskredit (Zins und Tilgung)−3.500−3.500−3.500−3.500
Einkommensteuer-Vorauszahlung––−12.000–
Monatssaldo1.0000−10.00019.000

Über vier Monate bleibt ein Plus, aber der März kostet 10.000 €, weil Steuervorauszahlung und Restzahlung zeitlich auseinanderliegen. Die Planung zeigt, wie viel Reserve auf dem Konto bleiben muss und wann Privatentnahmen tragbar sind. Die Beträge sind ein Beispiel; die Zahlungstermine Ihrer KV finden Sie in deren Auszahlungskalender.

So hilft die Vorlage

  • Zeilen für KV-Abschläge, Restzahlungen und Privatabrechnung frei benennbar
  • Steuern, Kredit und Privatentnahmen getrennt vom Praxisbetrieb
  • Mindestreserve mit Ampel je Monat
  • Im KPI-Dashboard Personalkostenquote und Umsatz je Mitarbeiter verfolgen

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Häufige Fragen

Plane ich die KV-Restzahlung im Quartal der Behandlung?

Nein, im Monat, in dem das Geld voraussichtlich eingeht. Für die Liquidität zählt der Zahlungseingang, nicht das Leistungsquartal.

Muss die Praxis Umsatzsteuer einplanen?

Heilbehandlungen sind in der Regel umsatzsteuerfrei. Wenn Sie umsatzsteuerpflichtige Leistungen anbieten, etwa bestimmte ästhetische Behandlungen, klären Sie das mit Ihrem Steuerberater und planen die Zahllast als eigene Zeile.

Eignet sich die Vorlage auch für Physiotherapie oder Tierarztpraxen?

Ja. Die Positionen sind frei benennbar, Sie tragen Ihre eigenen Zahlungsquellen ein.

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