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Liquiditätsplanung für den Einzelhandel

Die Frühjahrsware wird im Herbst bestellt und im Februar bezahlt, verkauft wird ab März. Im Einzelhandel steckt das Geld im Lager, und der Zahlungszeitpunkt der Order entscheidet über den Kontostand.

Händler planen Liquidität entlang ihrer Order- und Verkaufssaison: Wareneinkauf im Monat der Lieferantenzahlung, Kasseneinnahmen nach Monatsverlauf, Miete und Personal als feste Blöcke. Kritisch sind die Monate, in denen neue Saisonware bezahlt wird, bevor die alte abverkauft ist.

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Vorschau der Vorlage Liquiditätsplanung 12 Monate

Kennen Sie das?

Order vor Umsatz

Vororder und Nachorder werden fällig, wenn die Kasse noch die ruhige Zeit spiegelt.

Lager bindet Geld

Ware, die im Lager liegt, ist bezahltes Geld ohne Ertrag. Abschriften am Saisonende kommen hinzu.

Feste Kosten im Laden

Miete, Personal und Nebenkosten laufen auch in Monaten mit wenig Kundschaft.

Rechenbeispiel

Beispiel: Fachgeschäft zum Saisonwechsel, Startkontostand 40.000 € (Beträge in Euro)
JanuarFebruarMärzApril
Kasseneinnahmen30.00028.00045.00052.000
Wareneinkauf (Vororder Frühjahr)−10.000−38.000−22.000−12.000
Personal−12.000−12.000−12.000−12.000
Miete und Nebenkosten−6.000−6.000−6.000−6.000
Sonstige Kosten−4.000−4.000−4.000−4.000
Kontostand Monatsende38.0006.0007.00025.000

Im Februar fällt der Kontostand auf 6.000 €, weil die Frühjahrsware bezahlt wird, bevor sie verkauft ist. Wer das im Herbst sieht, kann Zahlungsziele verhandeln, die Order splitten oder die Kreditlinie rechtzeitig erhöhen.

So hilft die Vorlage

  • Startmonat frei wählbar, 12 Monate rollierend
  • Wareneinkauf, Personal und Miete in eigenen Zeilen
  • Mindestreserve und Ampel zeigen kritische Monate
  • Mit der Handelskalkulation Verkaufspreise und Spanne prüfen

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Häufige Fragen

Plane ich den Wareneinkauf zum Bestell- oder Zahlungsdatum?

Zum Zahlungsdatum. Für die Liquidität zählt, wann das Geld das Konto verlässt.

Wie plane ich Kartenzahlungen?

Mit dem Gutschriftsdatum des Zahlungsdienstleisters, meist wenige Tage nach dem Verkauf. Gebühren ziehen Sie als Auszahlung ab oder rechnen mit dem Nettobetrag.

Hilft die Vorlage auch bei einem zweiten Laden?

Ja, als Gesamtplanung. Für eine getrennte Sicht je Filiale nutzen Sie je eine Kopie der Datei.

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