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Für Freelancer, Freiberufler und Solo-Selbstständige

Liquiditätsplanung für Freiberufler und Selbstständige

Ein Monat mit vielen Rechnungen, dann zwei ruhige. Dazwischen Umsatzsteuer, Krankenversicherung und einmal im Quartal die Einkommensteuer-Vorauszahlung. Ohne Plan fühlt sich ein guter Monat nach mehr Geld an, als wirklich da ist.

Selbstständige planen ihre Liquidität am besten mit drei getrennten Töpfen: Einnahmen brutto nach Zahlungseingang, Steuern (Umsatzsteuer-Zahllast und Einkommensteuer-Vorauszahlungen) und Privatentnahmen für den Lebensunterhalt. So sehen Sie, wie viel aus guten Monaten für Steuern und ruhige Monate liegen bleiben muss.

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Vorschau der Vorlage Liquiditätsplanung 12 Monate

Kennen Sie das?

Umsatzsteuer ist nicht Ihr Geld

Wer mit Bruttoeinnahmen plant und die Zahllast vergisst, gibt Geld aus, das ans Finanzamt gehört.

Quartalsweise Steuerschock

Einkommensteuer-Vorauszahlungen kommen viermal im Jahr in einem Betrag und treffen oft einen ruhigen Monat.

Unregelmäßige Einnahmen

Projekte enden, Kunden zahlen spät. Die eigenen Fixkosten und die Privatentnahmen bleiben gleich.

Rechenbeispiel

Beispiel: Freelancer, Umsatzsteuer-Voranmeldung monatlich (Beträge in Euro)
JanuarFebruarMärz
Zahlungseingänge brutto8.3304.7609.520
Umsatzsteuer-Zahllast Vormonat−1.330−1.330−760
Betriebsausgaben−800−800−800
Kranken- und Pflegeversicherung−900−900−900
Privatentnahmen−3.500−3.500−3.500
Einkommensteuer-Vorauszahlung––−3.600
Monatssaldo1.800−1.770−40

Der Januar sieht gut aus, nach drei Monaten ist das Konto trotzdem bei null. Die Vorlage zeigt das im Voraus und hilft, eine Rücklage festzulegen. Steuerliche Einzelfragen klären Sie mit Ihrem Steuerberater.

So hilft die Vorlage

  • Eigener Block für Steuern und Privatentnahmen
  • Mindestreserve als Puffer für ruhige Monate
  • Ampel und Kennzahl Monate unter Reserve
  • Mit der Break-even-Vorlage den nötigen Stundensatz prüfen

Kein Abo. Einmal kaufen, im ganzen Unternehmen nutzen.

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Häufige Fragen

Muss ich als Kleinunternehmer Umsatzsteuer einplanen?

Wenn Sie die Kleinunternehmerregelung nutzen, weisen Sie keine Umsatzsteuer aus und haben keine Zahllast. Dann lassen Sie die Zeile leer.

Wie hoch sollte meine Rücklage sein?

Eine feste Zahl gibt es nicht. Viele Selbstständige halten die Fixkosten und Entnahmen mehrerer Monate vor. Die Planung zeigt, was in Ihrem Fall nötig ist.

Ist die Vorlage nicht zu groß für mich allein?

Nicht benötigte Zeilen bleiben einfach leer. Die Struktur bleibt übersichtlich.

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