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Liquiditätsplanung für die Gastronomie

Im Sommer voll, im Januar leer, Personal und Pacht laufen durch. In der Gastronomie entscheidet der Saisonverlauf, ob das Konto reicht. Eine Monatsplanung zeigt die Lücke rechtzeitig.

Gastronomen planen ihre Liquidität monatlich mit drei Blöcken: Einnahmen nach Saison, Wareneinsatz als Anteil vom Umsatz und die festen Blöcke Personal, Pacht und Nebenkosten. Daraus ergibt sich, wie viel Reserve aus den starken Monaten für die schwachen zurückgelegt werden muss.

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Vorschau der Vorlage Liquiditätsplanung 12 Monate

Kennen Sie das?

Saisonloch

Januar, Februar, November: weniger Gäste, aber fast gleiche Fixkosten. Ohne Rücklage aus dem Sommer wird es eng.

Personal ist der größte Block

Personalkosten lassen sich kurzfristig kaum senken. Die Planung zeigt, wie viele Aushilfen im Sommer wirklich finanzierbar sind.

Steuerzahlungen

Umsatzsteuer-Vorauszahlungen und Nachzahlungen fallen nicht dann an, wenn viel Geld da ist. Sie gehören als eigene Zeile in den Plan.

Rechenbeispiel

Beispiel: Restaurant mit schwachem Winter (Beträge in Euro)
JanuarJuliNovemberDezember
Einnahmen (Kasse und Karte)38.00072.00040.00058.000
Wareneinsatz (30 %)−11.400−21.600−12.000−17.400
Personal inkl. Aushilfen−18.000−22.000−18.000−19.500
Pacht und Nebenkosten−6.500−6.500−6.500−6.500
Sonstige Kosten−4.000−4.500−4.000−4.500
Monatssaldo−1.90017.400−50010.100

Der Juli bringt 17.400 €, der Januar kostet 1.900 €. Wer im Sommer alles entnimmt oder investiert, hat im Winter kein Polster. In der Vorlage setzen Sie eine Mindestreserve, die Ampel warnt, sobald ein Monat darunter fällt.

So hilft die Vorlage

  • Einnahmen je Monat nach Ihrem Vorjahresverlauf eintragen
  • Steuern, Tilgung und Privatentnahmen als eigene Blöcke
  • Mindestreserve festlegen, z. B. eine Monatsmiete plus Löhne
  • Mit der Deckungsbeitragsrechnung prüfen, welche Gerichte Geld bringen

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Häufige Fragen

Wie viel Reserve braucht ein Restaurant?

Eine feste Zahl gibt es nicht. Ein sinnvoller Ausgangspunkt ist die Summe der fixen Auszahlungen eines schwachen Monats, also Personal, Pacht und Nebenkosten. Die Planung zeigt, ob das reicht.

Plane ich mit Brutto- oder Nettobeträgen?

In der Liquiditätsplanung mit dem Geld, das tatsächlich fließt, also brutto. Die Umsatzsteuer wird dann als eigene Auszahlung im Monat der Vorauszahlung eingetragen.

Eignet sich die Vorlage auch für einen Imbiss oder Foodtruck?

Ja. Die Positionen sind frei benennbar, Sie können nicht benötigte Zeilen leer lassen.

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