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Für Handwerksbetriebe

Liquiditätsplanung für Handwerksbetriebe

Volle Auftragsbücher und trotzdem knapp bei Kasse? Im Handwerk liegt zwischen Materialrechnung und Schlusszahlung oft ein Vierteljahr. Diese Lücke sehen Sie mit einer Liquiditätsplanung, bevor sie auf dem Konto auftaucht.

Handwerksbetriebe planen ihre Liquidität am besten auftragsbezogen: Materialkosten im Monat der Lieferantenzahlung, Abschläge und Schlussrechnung im Monat des Geldeingangs. So wird sichtbar, in welchem Monat die Vorfinanzierung von Material und Lohn die Kreditlinie belastet.

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Vorschau der Vorlage Liquiditätsplanung 12 Monate

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Material vor Geld

Fliesen, Holz, Haustechnik: Der Großhandel will in 14 bis 30 Tagen Geld, der Kunde zahlt nach Abnahme. Größere Aufträge müssen Sie vorfinanzieren.

Abschläge vergessen

Wer Abschlagsrechnungen nicht konsequent stellt, finanziert die Baustelle komplett vor. In der Planung sehen Sie, was ein fehlender Abschlag kostet.

Winter und Urlaubszeit

Außenarbeiten ruhen, Löhne laufen weiter. Die schwachen Monate müssen aus den starken finanziert werden.

Rechenbeispiel

Beispiel: Badsanierung über 48.000 € netto, Abschläge 30 / 40 / 30 %
MärzAprilMaiJuni
Abschlag 30 % / 40 %, Schlussrechnung 30 %14.40019.200–14.400
Material (Großhandel)−18.000–––
Löhne für den Auftrag−6.000−6.000−4.000–
Saldo des Auftrags−9.60013.200−4.00014.400

Über den ganzen Auftrag bleiben 14.000 € übrig. Im März fehlen aber 9.600 €, im Mai noch einmal 4.000 €, weil die Schlussrechnung erst nach Abnahme und Zahlungsziel kommt. Laufen drei solche Aufträge parallel, reicht ein normaler Kontokorrent schnell nicht mehr.

So hilft die Vorlage

  • Startmonat wählen, die Vorlage plant 12 Monate rollierend
  • Material, Löhne, Fahrzeuge und Werkstatt getrennt vom Privatbereich
  • Kreditlinie und Mindestreserve eintragen, die Ampel zeigt kritische Monate
  • Kennzahl „maximale Inanspruchnahme der Kreditlinie“ für das Bankgespräch

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Häufige Fragen

Brauche ich als kleiner Handwerksbetrieb überhaupt eine Liquiditätsplanung?

Gerade kleine Betriebe, weil ein einziger Großauftrag oder ein säumiger Kunde den Kontostand stark bewegt. Eine Liste mit Ein- und Auszahlungen je Monat reicht, die Vorlage gibt die Struktur vor.

Wie plane ich Abschlagszahlungen?

Im Monat, in dem das Geld voraussichtlich eingeht, nicht im Monat der Rechnung. Rechnen Sie das übliche Zahlungsverhalten Ihrer Kunden ein, bei öffentlichen Auftraggebern oft länger als bei Privatkunden.

Kann ich die Planung meinem Steuerberater oder der Bank geben?

Ja. Die Datei ist druckfertig und darf an Bank und Steuerberater weitergegeben werden.

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